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Obesity - Facts and Figures
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Listen to the coordinator Thomas Stulnig and the TOBI office explaining TOBI's overall aim (German only - nur in Deutsch)
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Consortium Meeting, June 07/08, 2010
Scientific talks at the TOBI Meeting in June kept the consortium members up to date about the project's progress.
Consortium Meeting, October 14, 2009
The TOBI consortium met at Vienna to evaluate the project's progress and disuss further procedures
Articles
PSCA International published an article about TOBI in the Public Service Review:
Health (Issue 22) in February 2010.
PSCA International published an article about TOBI in the Public Service Review:
Health (Issue 21) in Ocotber 2009.
TOBI - Ärztewoche - September 2009
Download full text (German only)
TOBI - RP7 Success Story des Monats Mai (13.05.2009)
"Die Entzündungsreaktion bei Fettleibigkeit im Fadenkreuz"
Download full text (German only)
PSCA International published an article about TOBI in the Public Service Review:
Health (Issue 18) in February 2009.
Press Release (German only)
2. April 2008
Europäisches Team bekämpft Folgen der Fettsucht mit Projekt TOBI
Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen – sie sind weltweit die häufigsten Todesursachen. Und sie sind häufig Folgen von Fettsucht. Die Anzahl der fettleibigen Menschen in unserer Gesellschaft steigt kontinuierlich. TOBI - Targeting OBesity-driven Inflammation – sucht daher jetzt nach neuen medikamentösen Strategien, die die Ursachen dieser Erkrankungen, nämlich Atherosklerose (Gefäßverkalkungen) und Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bekämpfen. Damit sollen die Schicksale der PatientInnen gelindert und die Kosten im Gesundheitssystem in Schanken gehalten werden.
Das kürzlich bewilligte Projekt im 7. Rahmenprogramm der EU wird von der Medizinischen Universität Wien koordiniert und von zehn Partnern aus fünf Europäischen Ländern getragen.
Vor allem bisher unbekannte Entzündungsmechanismen, die im Fettgewebe ablaufen, sollen im TOBI-Projekt untersucht werden. Sie sind nach jüngsten Erkenntnissen ursächlich mit der Entwicklung von Atherosklerose und Diabetes mellitus verbunden. Prof. Dr. Thomas Stulnig, Spezialist für Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen an der Medizinischen Universität Wien und Koordinator des Projekts erklärt: "Chronische Entzündung im Fettgewebe adipöser, also fettleibiger PatientInnen ist ein wesentlicher Faktor für die Entstehung der Atherosklerose und des Diabetes mellitus Typ 2." Atherosklerose und Diabetes sind wiederum die Basis für lebensgefährliche Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. "Unser Ziel ist es, diese verheerenden Folgen der Fettleibigkeit zu verhindern, indem Medikamente entwickelt werden, die die Entzündung im Fettgewebe unterdrücken", so Dr. Stulnig. Darüber hinaus soll eine "TOBI Toolbox" mit nützlicher Methodologie die Adipositas-Forschung auch über das eigentliche Projekt hinaus fördern.
Das TOBI-Team – effiziente Pipeline von der Wissenschaft hin zur pharmazeutischen Verwertung
TOBI konzentriert die Anstrengungen von sieben Europäischen Universitäten und Forschungszentren sowie drei KMUs (kleine und mittlere Unternehmen). Jeder Partner ist ein hoch angesehene/r Experte/in in seinem/ihrem wissenschaftlichen oder technologischen Fachgebiet.
TOBI’s wissenschaftliche Anstrengungen sind auf molekulare Mechanismen ausgerichtet, die die Fettgewebsentzündung auslösen und fördern. Im Fettgewebe produzierte Botenstoffe, sogenannte Adipokine, spielen dabei eine wesentliche Rolle. „Fokus der erstklassigen Wissenschafter unseres TOBI-Konsortiums ist die Hemmung der Insulinwirkung und der Gefäßfunktion, weil sie Diabetes und Atherosklerose bei fettleibigen PatientInnen verursachen“, erläutert Dr. Stulnig.
Die eingebundenen KMUs ermöglichen professionelles Projektmanagement und Kommunikation, analytische Verfahren auf höchstem Niveau sowie die direkte Bewertung von Erkenntnissen hinsichtlich der Möglichkeit einer Arzneimittelentwicklung.
TOBI ist somit eine effiziente Pipeline von exzellenter Wissenschaft hin zur pharmazeutischen Verwertung.
"Die hervorragende Beurteilung von TOBI durch die unabhängigen Experten des 7. Rahmenprogramms sind für uns ein Zeichen des Vertrauens in das Projekt und in die eingebundenen Experten. Wir betrachten die Bewilligung des TOBI-Projekts als einen großen Auftrag zum Nutzen fettleibiger PatientInnen", betont Dr. Stulnig, der heute im Rahmen einer Veranstaltung der Forschungsförderungsgesellschaft als einer der "Austrian Champions in European Research" geehrt wird.
TOBI – Targeting OBesity-driven Inflammation
TOBI ist ein Kollaborationsprojekt unter dem Fördervertrag HEALTH-F2-2007-201608 des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Kommission.
Ziel von TOBI ist es, Mechanismen, die Entzündungsreaktionen im Fettgewebe fettleibiger PatientInnen auslösen, zu analysieren. TOBI will neue Strategien entwickeln, um die ungünstigen Wirkungen von Adipokinen, das sind Botenstoffe, die im Fettgewege produziert werden, hinsichtlich Insulinwirkung und Gefäßfunktion zu reduzieren oder zu verhindern. Besonderes Augenmerk wird auf fettähnliche Adipokine, Signalwege der Zellaktivierung und die Identifikation möglicher Angriffsmoleküle für die Arzneimitteltherapie gelegt.
und die Identifikation möglicher Angriffsmoleküle für die Arzneimitteltherapie gelegt.
Das Projekt begann offiziell mit 1.1.2008 und läuft über 36 Monate mit einer zugesagten maximalen Förderung durch die EU von 2,98 Millionen Euro. Die Medizinische Universität Wien ist verantwortlich für die Koordination des Projekts.

